02. November 2017

Einfach elektrisch stecken und optisch übertragen

IGBT Modul

Leistungsstarke elektrische Antriebe werden mittels IGBT-Halbleiterelementen geregelt. Um die notwendige galvanische Trennung zwischen Controller- und Driver-Board zu realisieren, werden die Daten per Lichtwellenleiter übertragen. HARTING geht hier neue Wege und bietet miniaturisierte Interface-Lösungen mit integrierter elektro-optischer Wandlung. Der Kunde spart dadurch Zeit und Kosten.

Elektrische Motoren mit mehr als 500 KW Leistung, wie sie zum Beispiel auf Schiffen, in Zügen oder Pumpstationen eingesetzt werden, nutzen zur Drehzahlregelung IGBT-Halbleiter. Diese können große Lasten mit sehr geringen Steuerleistungen schalten. Da die Isolations- und Spannungsanforderungen sehr hoch sind, übertragen Kunststofflichtwellenleiter (POF) die zur IGBT-Ansteuerung notwendigen Signale. Die POF-Fasern sorgen für eine störungsfreie und galvanisch getrennte Signalübertragung.

Um das Anschließen der POF-Fasern zu vereinfachen, Platz auf dem Controller-Board zu sparen und im Servicefall die Ausfallzeiten zu verkürzen, integriert HARTING die elektro-optische Wandlung in applikationsspezifische Steckverbinder. Der Kunde spart so Zeit und Kosten.

Für die Traktionskontrolle auf Zügen steht eine Lösung für bis zu 16 optische Kanäle im DIN D20 Metallgehäuse zur Verfügung. In der rauen Industrieumgebung bietet sich eine Han 10A Gehäusevariante in IP 65/67 mit bis zu acht Kanälen an. Abgeschlossen wird das Portfolio durch ein steckbares 8-Kanal Modul zum direkten Anschluss auf die Leiterkarte im Schaltschrank.

Angeschlossen werden die Fasern in allen Varianten mittels eines Metallclips, der vibrationssicher die Fasern ohne zusätzlichen optischen Kontakt fixiert. Neben der Möglichkeit der Feldkonfektion bietet HARTING die Module als einsatzbereite und geprüfte Kabel-Konfektion an. Eine kompakte, robuste und servicefreundliche Lösung, die dem Anwender Sicherheit und Kostenvorteile einbringt.